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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen / Verkaufsbedingungen für Warenverkäufe an Unternehmer.

Stand: 13. Oktober 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

Verkäufer ist die A & B Vertriebsgesellschaft mbH, Trajanstr. 15, 50678 Köln, Deutschland, vertreten durch den Geschäftsführer Jonathan Arleff. Kontakt: support@fairspan.eu, Telefon +49 (0)221 99 96 873 1.

Das Angebot von FAIRSPAN richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verkäufe an Verbraucher erfolgen nicht.

Für die Geschäftsbeziehung gelten diese AGB. Abweichende Geschäftsbedingungen des Käufers werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zustimmt. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Diese AGB gelten auch für künftige gleichartige Geschäfte mit dem Käufer.

§ 2 Anfrage und Vertragsschluss

Die Produktdarstellungen und Preisangaben auf der Website sind freibleibend und stellen noch kein verbindliches Vertragsangebot dar. Anfragen über das Formular, per E-Mail oder telefonisch dienen der Anforderung eines individuellen Angebots. Dadurch entstehen weder eine Bestellung noch eine Zahlungspflicht. Eine Eingangsbestätigung bestätigt nur den Eingang der Anfrage.

Auf Grundlage der Anfrage erstellt der Verkäufer ein individuelles Angebot mit den wesentlichen Merkmalen der Ware, Menge, Preis, Lieferbedingungen, Zahlungsbedingungen und gegebenenfalls einer Annahmefrist. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Käufer ein verbindliches Angebot innerhalb der geltenden Annahmefrist annimmt oder der Verkäufer eine Bestellung des Käufers durch eine Auftragsbestätigung annimmt. Die Erklärungen können insbesondere per E-Mail ausgetauscht werden.

Vertragssprache ist Deutsch. Eingaben im Anfrageformular können vor dem Absenden berichtigt werden. Angebot beziehungsweise Auftragsbestätigung und die einbezogenen AGB werden in Textform bereitgestellt. Vertragsunterlagen werden intern gespeichert und können über die angegebenen Kontaktdaten erneut angefordert werden.

§ 3 Produktbeschaffenheit

Die wesentlichen Merkmale und die Beschaffenheit der Ware ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung und dem individuellen Angebot. Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss vereinbarten Eigenschaften.

Produktabbildungen dienen der Veranschaulichung. Die Darstellung von Farben und Oberflächen kann durch Bildschirm- und Lichtverhältnisse beeinflusst werden. Die gelieferte Ware muss der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen. Ausdrücklich übernommene Garantien und gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.

§ 4 Preise und Versandkosten

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich für den Vertrag sind die im individuellen Angebot vereinbarten Preise.

Ob Versandkosten, Nebenleistungen oder Pfandbeträge anfallen und in welcher Höhe, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Im Preis als enthalten ausgewiesene Leistungen werden nicht zusätzlich berechnet. Abweichende Leistungen oder Mengen werden vor Vertragsschluss gesondert vereinbart.

Für nicht getauschte EUR-Paletten fällt zusätzlich ein Pfand von 15,00 € zzgl. MwSt. je Palette an. Das Pfand wird bei Rückgabe gutgeschrieben.

§ 5 Lieferung und Lieferzeit

Die Lieferung erfolgt an die vom Käufer angegebene und vertraglich vereinbarte Lieferadresse. Liefergebiet, Lieferumfang, Versandart, Lieferfristen und gegebenenfalls bestehende Lieferbeschränkungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. In der Wahl des Transportunternehmens ist der Verkäufer frei, soweit nichts anderes vereinbart wurde.

Verbindliche Liefertermine bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung. Die für die vereinbarte Lieferung erforderlichen Angaben müssen vollständig und richtig vorliegen. Besondere Anforderungen an Anlieferung oder Warenannahme sind vor Vertragsschluss mitzuteilen.

Bei Lieferhindernissen informiert der Verkäufer den Käufer unverzüglich. Die gesetzlichen Rechte des Käufers bei Verzögerung oder Unmöglichkeit der Lieferung bleiben unberührt. Soweit die Leistungspflicht wegen Unmöglichkeit entfällt, werden dafür bereits geleistete Zahlungen unverzüglich erstattet.

§ 6 Zahlung

Zahlungsart und Fälligkeit ergeben sich aus dem individuellen Angebot beziehungsweise der Auftragsbestätigung. Ratenzahlungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Ein Rücktritt wegen ausbleibender Zahlung richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.

§ 7 Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Verkäufers. Vor dem Eigentumsübergang sind eine Verpfändung oder Sicherungsübereignung ohne ausdrückliche Zustimmung des Verkäufers nicht zulässig. Die bestimmungsgemäße Verwendung und die Weiterveräußerung im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr bleiben gestattet.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

Für Mängel der Ware gelten die gesetzlichen Rechte. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neuer Ware beträgt gegenüber Unternehmern ein Jahr ab Ablieferung.

Die Verkürzung gilt nicht bei arglistig verschwiegenen Mängeln, im Rahmen einer übernommenen Garantie oder für Ansprüche, für die zwingende gesetzliche Vorschriften längere Fristen vorsehen, insbesondere beim gesetzlich geschützten Lieferantenregress. Schadensersatzansprüche sind von der Verkürzung ausgenommen; für sie gelten die gesetzlichen Regelungen. Die gesetzliche Haftung, insbesondere für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit, Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.

Eine zusätzlich gewährte Garantie schränkt die gesetzlichen Mängelrechte nicht ein. Inhalt und Voraussetzungen einer solchen Garantie ergeben sich aus der jeweiligen Garantieerklärung.

§ 9 Untersuchung der Ware und Transportschäden

Ist der Kauf für beide Vertragsparteien ein Handelsgeschäft, gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten des § 377 HGB. Die Ware ist danach unverzüglich nach Ablieferung zu untersuchen, soweit dies im ordnungsgemäßen Geschäftsgang möglich ist. Erkennbare Mängel sind unverzüglich anzuzeigen; verdeckte Mängel unverzüglich nach ihrer Entdeckung.

Offensichtliche Transport- oder Verpackungsschäden sollten zusätzlich beim Transportunternehmen dokumentiert und dem Verkäufer möglichst per E-Mail gemeldet werden. Eine Bestätigung des Transportunternehmens ist keine zusätzliche Voraussetzung für gesetzliche Mängelrechte. Außerhalb des Anwendungsbereichs von § 377 HGB führt eine unterlassene sofortige Untersuchung oder Meldung nicht zum Ausschluss gesetzlicher Mängelrechte.

§ 10 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden zur Bearbeitung von Anfragen sowie zur Vertragsabwicklung, Lieferung und Rechnungsstellung nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten zu Zwecken, Rechtsgrundlagen, Empfängern, Speicherdauer und Betroffenenrechten enthält die Datenschutzerklärung.

§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ist der Käufer Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Köln ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

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